Insomnia - Nachtwache
Eine Ewigkeit wartest Du auf den Schlaf. Kaum ist die Ewigkeit vergangen, kommt die nächste heran. (Sag mir why pourquoi kann ich nicht schlafen???) Und Du liegst da so rum, guckst Dich in Deinem Zimmer um. Da hinten, in der dunkelsten Ecke gleich hinter dem Schreibtisch, da hockt der Schlaf und streckt Dir die Zunge raus. Hüpft herum, macht Handstand und Kniebeugen - alles, nur nicht zu Dir unter die Decke kommen. Flehen, locken und betteln hilft nicht.
Hat seine dollen 78613456 Minuten, der Schlaf.
Also liegst Du weiter so rum, klebst Dir die Augen mit Sekundenkleber zu. Den Körper hast Du mithilfe von autogenen Beschwörungsformeln zum Stillstand gebracht. Doch die winzige grauglibbrige Masse Hirn, die kannst Du nicht abstellen. Sie führt eine kleine Privatvorstellung für Dich auf, in der Stunden und Tage achronologisch aufbrechen. Auf der Leinwand dutzende Gesichter, ruckartig aufgezwungen in einer verwirrenden chronologischen Willkür - wie bei einem falsch zusammengeleimten, von arthritischen Fingern vorgeführten Daumenkino.
Und je mehr Du Dich darauf konzentrierst, Dich nicht zu konzentrieren, desto angespannter wirst Du. Schließlich öffnest Du resigniert wieder die Augen und setzt Dich auf. Und es kommt Dir so vor, als würde sich die Variante senkrecht leichter leiden.
Also stolperst Du zu deinem PC, hochfahren, anmelden, Posteingang. Ob da wohl...? Welch vermessener Gedanke. Nächtliches Fenster ist zu und Dein Hals schmerzt von Du-weißt-nicht-was. Irrationales Gefühl verstopfter Atemwege. Wie ohne Sinn das ist - angesichts der 2 Schachteln Kippen, die Du täglich wie ein leistungsstarker Katalysator im finalen Produkttest inhalierst. Come to where the cancer is...
Niemand interessantes auf nächtlichen Surfgängen zu entdecken. Also torkelst Du wieder ins Bett. Und fängst an zu zählen. Du hast es schon mal bis 5470 oder so geschafft, vielleicht heute auch wieder. 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,.... Bei 170 purzeln die Zahlen auf einmal wild durcheinander. 171, 173, 172, 173, 173.... Und ecce! , es funktioniert. Gegen halb fünf fängst Du an, den schönsten Schwachsinn zu träumen. Der Gedanke, dass Du nur noch knapp eine Stunde hast, is jetzt auch egal.
It's no good anyways....
Hat seine dollen 78613456 Minuten, der Schlaf.
Also liegst Du weiter so rum, klebst Dir die Augen mit Sekundenkleber zu. Den Körper hast Du mithilfe von autogenen Beschwörungsformeln zum Stillstand gebracht. Doch die winzige grauglibbrige Masse Hirn, die kannst Du nicht abstellen. Sie führt eine kleine Privatvorstellung für Dich auf, in der Stunden und Tage achronologisch aufbrechen. Auf der Leinwand dutzende Gesichter, ruckartig aufgezwungen in einer verwirrenden chronologischen Willkür - wie bei einem falsch zusammengeleimten, von arthritischen Fingern vorgeführten Daumenkino.
Und je mehr Du Dich darauf konzentrierst, Dich nicht zu konzentrieren, desto angespannter wirst Du. Schließlich öffnest Du resigniert wieder die Augen und setzt Dich auf. Und es kommt Dir so vor, als würde sich die Variante senkrecht leichter leiden.
Also stolperst Du zu deinem PC, hochfahren, anmelden, Posteingang. Ob da wohl...? Welch vermessener Gedanke. Nächtliches Fenster ist zu und Dein Hals schmerzt von Du-weißt-nicht-was. Irrationales Gefühl verstopfter Atemwege. Wie ohne Sinn das ist - angesichts der 2 Schachteln Kippen, die Du täglich wie ein leistungsstarker Katalysator im finalen Produkttest inhalierst. Come to where the cancer is...
Niemand interessantes auf nächtlichen Surfgängen zu entdecken. Also torkelst Du wieder ins Bett. Und fängst an zu zählen. Du hast es schon mal bis 5470 oder so geschafft, vielleicht heute auch wieder. 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,.... Bei 170 purzeln die Zahlen auf einmal wild durcheinander. 171, 173, 172, 173, 173.... Und ecce! , es funktioniert. Gegen halb fünf fängst Du an, den schönsten Schwachsinn zu träumen. Der Gedanke, dass Du nur noch knapp eine Stunde hast, is jetzt auch egal.
It's no good anyways....


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